Bindungstrauma zeigt sich im Erwachsenenalter
auf vielfältige Art und Weise.
Nicht selten tragen wir über Jahrzehnte ein Bindungstrauma in uns, ohne dass es uns tatsächlich bewusst ist.
Unsere Überlebensstrategien, unsere Muster und Identifikationen sind so gefestigt, dass wir im Alltag ausreichend funktionieren.
Dass irgendetwas grundsätzlich nicht stimmt, rückt erstmalig oft in Krisensituationen, die uns mehr als gewöhnlich herausfordern, oder wenn Körper und Psyche auf sich aufmerksam machen, ins Bewusstsein.
Wenn unsere bisherigen Strategien dann nicht mehr greifen, werden wir oft mit tiefer Überforderung, Verzweiflung, Orientierungs- oder Hilflosigkeit konfrontiert.
Gern unterstütze ich Dich dabei, wieder festen Halt im Leben zu finden, und (vielleicht erstmalig) in echten Kontakt mit Dir und deinen Bedürfnissen zu kommen.
Alles Liebe
Ilona (Thurn)
Wie kann sich ein Bindungstrauma zeigen?
Die Symptome und Folgen eines Bindungstraumas sind vielfältig und vielschichtig. Da es bereits in der frühen Kindheit entsteht, prägt es unsere gesamte Entwicklung, die Erfahrungen die wir machen und unsere Persönlichkeit.
Häufig rücken einzelne Symptome in den Behandlungsfokus.
Die tieferliegende Ursache in Form des Bindungstraumas bleibt oftmals unentdeckt.
"Warum hilft mir nichts langfristig weiter, obwohl ich mich anstrenge und mich verändern will?"
"Ich bin doch total im Kontakt mit mir - oder doch nicht? Oft ist alles in mir ein Durcheinander aus Gefühlen,
Gedanken und körperlichen Empfindungen"
"Irgendetwas stimmt doch nicht mit mir - warum fühle ich mich so schnell überfordert?"
"Warum kann ich nicht einfach glücklich sein?"
"Warum leidet mein Körper so sehr? Was sehe und verstehe ich denn nicht?"
"Warum begegnen mir immer wieder die gleichen Herausforderungen in Job, Freundschaften und Beziehungen?
Ich drehe mich im Kreis!"
Wir definieren als "normal" was wir in unserer Kindheit mit unseren Bindungspersonen alltäglich erlebt haben. Da uns als Kind andere Referenzerfahrungen fehlen, hinterfragen wir dieses "normal" nicht. Als Kind bleibt uns sowieso keine andere Möglichkeit, als mit diesen Bedingungen irgendwie zurechtzukommen.
Hier entsteht der innere Konflikt, der jedem Bindungstrauma im Kern zu Grunde liegt. Die Bindung zur Bindungsperson aufrechtzuerhalten (die unser physisches Überleben sichert) und dafür aber die eigenen Bedürfnisse wegdrücken zu müssen, oder den eigenen Bedürfnissen nachzugehen und dafür aber die Bindungsbeziehung zu riskieren.
Als Kind tun wir alles, um diese Bindung nicht zu gefährden. Wir legen uns Überlebensstrategien zu, um den Schmerz, den nicht erfüllte Bedürfnisse auslösen, nicht mehr fühlen zu müssen.
Im Erwachsenenalter sind wir dann so sehr mit diesen unbewussten Identifikationen, Überzeugungen und inneren Mustern verbunden, und so weit von unseren natürlichen Bedürfnissen und vom Kontakt zu uns selbst entfernt, dass es nicht selten eine Krisensituation benötigt um auf die innere Not aufmerksam zu werden.
Mein Logo - die Triskele - ist ein altes Symbol, und symbolisiert den "Weg des Lebens". Die drei Spiralen können dabei sowohl für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, als auch für Körper, Geist und Seele stehen.
Wie essentiell es ist, in der Therapie nicht nur den Geist - also kognitive Ressourcen- sondern auch Körper und Seele gleichermaßen mit einzubeziehen, zeigt sich in den nachhaltigen und tiefgreifenden Veränderungen die mit der tiefenpsychologisch- und körperorientierten Traumatherapie möglich sind.
Dabei arbeiten wir im Hier und Jetzt - also in der Gegenwart um die Muster und Überlebensstrategien der Vergangenheit zu identifizieren und zu erkunden.
So werden neue (Bindungs-) Erfahrungen möglich, die in der Zukunft neue Handlungsperspektiven, neue Blickwinkel und ein authentischeres Sein ermöglichen.
angelehnt an:
Neuro Affective Relational Model (NARM™) - Laurence Heller
Somatic Experiencing (SE)® Peter Levine
und Elementen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie
Nervensystemorientierte Traumatherapie unter Berücksichtung der Polyvagaltheorie (PVT) von Prof.Dr. Steven W. Porges
Elemente der klientenzentrierten Gesprächsführung - Carl Rogers
Elemente der Gestalttherapie - Fritz & Laura Perls
Elemente der Ego-State-Therapie - John und Helen Watkins
Elemente der systemischen Therapie - Virginia Satir
Achtsamkeitspraxis
Bioenergetische
Körperübungen
BodyScan
Ilona Thurn - Ganzheitliche Traumatherapie
Menzinger Str. 68
80992 München
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz ersetzt keinen Besuch und/oder Therapie bei einem Arzt/Ärztin, Psychologen*in oder Psychiater*in. Es werden keinerlei Heilversprechen ausgesprochen.
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